Rasenmähen, 10 goldene Regeln

Regelmäßiges Rasenmähen ist die wichtigste Regel für einen schönen Rasen. Die folgenden 10 Tipps, als Anleitung zum Rasenmähen, helfen die häufigsten Fehler zu vermeiden.




1. Mindestens einmal wöchentlich rasenmähen

Regelmäßiges Mähen ist für einen schönen Rasen sehr wichtig. Eine Faustformel besagt, alle sieben Tage mähen. Im Herbst nimmt die Mähhäufigkeit dann ab. Im Durchschnitt wächst Rasen 2,5 – 3,5 cm pro Woche. Billigmischungen wachsen oft schneller als qualitäts Rasensamen.

2. Auf ungemähten Flächen nicht laufen und spielen

Bewegen Sie sich beim Rasenmähen ausschließlich auf der gemähten Fläche. Wenn Sie den Rasen vor dem Mähen platttreten, dauert es seine Zeit bis er sich wieder aufrichtet. Plattgetretener Rasen wird nicht optimal beim Rasenmähen abgeschnitten.

3. Scharfes Messer im Rasenmäher

Der klassische Rasenmäher ist fast immer ein Sichelmäher. Ein Sichelmäher ist ein Rasenmäher, bei dem ein mit hoher Geschwindigkeit rotierendes, horizontal angebrachtes Messer die Grashalme abschlägt. Die abgemähten Halme werden durch das Messer weggeschleudert und können seitlich ausgeworfen oder in einem Grasfangkorb aufgesammelt werden. Die Möglichkeit des Mähens und Aufsammeln der abgeschnittenen Grashalme in einem Arbeitsgang macht Sichelmäher besonders für den Einsatz in privaten Gärten beliebt. Für einen sauberen Schnitt muss das Messer des Sichelmähers sehr scharf sein. Daher sollten Sie es in der Winterpause reinigen und nachschleifen.

4. Optimale Schnitthöhe

Bei fast jedem Rasenmäher lässt sich die Schnitthöhe individuell einstellen. Meistens lassen sich d Räder in vorgegebenen Schritten erhöhen oder senken. Vier Zentimeter Mähhöhe sind für einen durchschnittlichen Gebrauchsrasen optimal.

5. Die „Ein-Drittel-Regel“

Ihr Rasen nimmt es Ihnen übel wenn zu viel auf einmal abgeschnitten wird. Wenn Sie beim Rasenmähen die Halme auf etwa halber Höhe abschneiden, dauert es relativ lange, bis der Trieb sich erholt und neu austreibt. Das birgt die Gefahr, dass der Rasen bei Trockenheit leichter verbrennt. Eine gute Hilfestellung bietet die „Ein-Drittel-Regel“. Sie besagt, dass man nie mehr als ein Drittel der Grashalme abmähen sollte. Wenn Sie Ihren Rasenmäher auf 4 cm Schnitthöhe eingestellt haben, sollten Sie also spätestens bei einer Rasenhöhe von 6 cm den Rasen mähen.

6. Längeren Rasen an alte Mähhöhe wieder gewöhnen

Wenn Rasen über mehrere Wochen nicht gemäht wurde, müssen Sie die Gräser in mehreren Mähvorgängen wieder an die ursprüngliche Schnitthöhe gewöhnen. Beachten Sie dabei die „ein Drittel Regel.

7. Weniger abschneiden bei starker Hitze, im Schatten und im Herbst

In Schattenlagen und im Herbst sollten Sie den Rasen etwa einen Zentimeter länger lassen, da die Gräser sonst nicht genügend Sonne tanken können. Bei starker Sonne im Sommer sollten Sie den Rasen auch etwas länger lassen. Längere Grashalme werfen mehr Schatten und lassen den Boden nicht so schnell austrocknen. Mehr Infos unter „wann Rasenmähen„.

8. Bei Nässe nicht rasenmähen

Bei Nässe sollte der Rasen nicht gemäht werden. Das ist sowohl für den Rasen als auch für den Rasenmäher nicht gut. Der Rasen kann nicht sauber abgeschnitten werden und auf dem Boden bleiben Grasklumpen übrig, die nicht in den Fangkorb des Rasenmähers gelangen. Der Rasenmäher wird stärker beansprucht und wird der Feuchtigkeit ausgesetzt. Elektrogeräte und Feuchtigkeit harmonieren nicht.

9. Böschungen immer quer zum Gefälle mähen

Mähen Sie Böschungen immer quer zum Hang. Die Gräser werden so gleichmäßiger geschnitten. Auch das Verletzungsrisiko ist so geringer, sollte Sie einmal stürzen kann der Rasenmäher nicht auf sie fallen.

10. Die richtige Schnittbreite des Rasenmähers

Die Schnittbreite von Rasenmähern beginnen bei 30 cm. Je breiter die Schnittbreite desto schneller sind sie fertig mit dem Mähen. Der Rasenmäher sollte immer eine Radbreite in die bereits geschnittene Rasenfläche hineinragen. So entsteht eine schöne, übergangslose und streifenfreie Rasenfläche.